Jugendsünden

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Manche Leute blicken auf ein ganzes Register an Jugendsünden zurück. Ich hingegen war als Teenager schon fast unausstehlich brav. Während andere in meinem Alter so langsam seriös werden, mache ich einen Schritt zurück in die verlorenen Pubertätsjahre.

So fuhr ich in der Nacht auf heute zum ersten Mal mit dem Moonliner von Bern nach Thun. Das Durchschnittsalter zog ich deutlich hoch, den Alkoholpegel klar runter. Der Gelenkbus um 2.30 Uhr war zum Bersten voll mit 16-Jährigen. Die einen schliefen, einige laberten, weitere fummelten und die meisten waren ganz cool drauf.

Und wie überall gab es auch auf dem Moonliner diesen einen ganz harten Kerl, der alle anderen mit seinem Witz und “Charme” zu unterhalten wusste.

Wir schlitterten ganz knapp an einer Katastrophe vorbei, als ein junger Bursche befand, es sei ihm schlecht. Er konnte sein Erbrechen gerade noch aufsparen, bis sich die Türen des Moonliners geöffnet hatten.

Wer sich nun fragt, was klein Fränzi denn zu so später Stunde noch in Bern zu suchen hatte, dem sei gesagt, dass wir unseren Personalabend begingen. Ein gemütlicher Abend mit Filmvorführungen, leckerem Essen und Alkohol beinahe à discretion….

Zur Ehrrettung der Jugend sei beigefügt, dass im Gegensatz zum Moonliner auf unserer Fete die 40+ diejenigen waren, die über die Stränge schlugen. Die sonst so properen Kollegen mal in leicht bis schwer beschwipstem Zustand zu erleben war ganz amüsant.

Eine Reaktion zu “Jugendsünden”

  1. Simu

    gäu es isch eifach schöööööööön? ;)

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