¡A por ello!
Vor den Halbfinalspielen will ich nichts verschreien und mich nicht über die Chancen meiner Lieblingsmannschaft auslassen. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass es schön wäre, wenn die Kommentatoren des Schweizer Fernsehens SF (in diesem Fall besonders Sascha Ruefer) für einmal die Namen der Spieler richtig aussprechen könnten.
Zugegebenermassen ist es nicht ganz einfach. Aber bei andern Mannschaften schaffen sie es ja auch. Besonders ärgerlich ist es bei Coach Aragonés, der auf der letzten Silbe betont wird, nicht auf dem O, wie sämtliche Moderatoren es gerne tun. Der Trainer verlässt die selección zwar nach der EURO 2008, aber mindestens das Halbfinal bleibt ja noch, um ihm die Ehre zu erweisen.
Andere Kicker dürften uns noch eine Weile Freude bereiten. Bei Iker Casillas, dem Goalie, klappt es sogar mit der Aussprache, allerdings kann man da ja auch nicht viel falsch machen. Puyol ist auch unproblematisch, Torres und Villa gehen auch. Schwieriger wird es bei Cazorla, der meist Cazzzzzorla getauft wird, eigentlich aber Cassorla heisst - natürlich mit fachmännisch stimmlosem, gelispeltem S.
Schlimm wird es bei Sergio Ramos, der kein Italiener ist, und darum nicht Sertscho heisst, sondern Serchio. Aus dem gleichen Grund ist Carlos Marchena Carlos Martschena und nicht Markena…
Die Höhepunkte des Spiels sind oft gleichzeitig die Tiefpunkte der Moderation. Wenn nämlich Xavi Hernández am Ball ist, ist jeweils die Rede von Ksavi. Ja, streng genommen spricht sich das X auch wie ein deutsches X aus, vielleicht haben die Moderatoren das sogar geprüft. Nur leider stammt Xavi aus Katalonien, wo die Ausspracheregeln wieder anders sind.
So heisst Xavi beim Durchschnittsspanier eben Tschavi…. Und der kann übrigens auch ganz toll Spiele analysieren:
Xavi sagt, es sei egal, wie man spiele. Die Hauptsache sei weiterzukommen.
Und über das Trainerurgestein Aragonés, der stets im Trainingsanzug am Spielrand steht statt im Anzug, weiss der Mittelfeldspieler des FC Barcelona auch nur Gutes zu berichten:
Xavi sagt, Aragonés habe die Mannschaft geprägt.
In diesem Sinne: ¡A por ello! Auf dass die furia roja ins Final einziehe, so dass die Moderatoren noch 90 Minuten (oder 120 wenn es wieder in die Verlängerung geht) länger üben können.
Am 5. Juli 2008 um 10:29 Uhr
hola guapa… da braucht es wohl nun ein Update auf deinem Blog. Viva Espana!!!! (was gemäss Beni NAtional nur den Touristen bekannt sein soll…was fürnen Schmarren würde Polster sagen)
Grüsse
Ju